Forstschlepper als Alleskönner

Neues Gefährt kostet der Stadt 160.000 Euro

Schlüsselübergabe für den neuen Forstschlepper bei der Firma Malzacher in Binzgen (von links): Förster Karl Ulrich Mäntele, Bürgermeister Ulrich Krieger, Stadtkämmerin Andrea Tröndle, Geschäftsführer Armin Malzacher, Forstarbeiter Michael Leber, Markus Zipfel von der Firma Mayer und Simon Töpfer, Verkaufsleiter der Firma Steyr

LAUFENBURG (cma). Der neue Forstschlepper ist am Mittwoch im Beisein von Bürgermeister Ulrich Krieger und Förster Karl Ulrich Mäntele an die Stadt Laufenburg übergeben worden.

Der Binzger Landmaschinenhändler Armin Malzacher hatte die Beschaffung in die Hand genommen, nachdem das alte Gerät nach elf Jahren und rund 8000 Betriebsstunden ausgemustert und für 48 000 Euro in Zahlung gegeben worden war. Für 160 000 Euro wurde ein modernst ausgestatteter Forstschlepper vom Typ Steyr einschließlich Seilwinde und Rückewagen der Firma Pfanzelt gekauft. Eine Ladewanne dient zur Sicherung herausstehender Äste, die Frontkamera ermöglicht das Einsehen in Kurven und sorgt damit für Sicherheit im Straßenverkehr. Zusätzlich kann der Schlepper wie gewohnt zum Schneepflug umfunktioniert werden und ist mit seiner Vielseitigkeit eines der wichtigsten Fahrzeuge der Stadt.

"Wir brauchen das Gerät, um im Wald weiter effektiv wirksam zu sein", bekräftigte Rathauschef Krieger und verwies auf den gewinnbringenden Forstbetrieb in Laufenburg. Der Schlepper trage sich damit selbst. Mit durchschnittlich 700 Betriebsstunden jährlich sei dies eine rentable Anschaffung für den Bauhof.